In der letzten Nacht des Oktobers geschehen hierzulande allerlei merkwürdige Dinge. Kürbisse, die in nahezu kultischem Ausmaß Fenster besetzen und Schaufenster dekorieren, kündigen das aufziehende Brauchtum bereits Wochen zuvor an. „Happy Halloween!“ Die Beglückwünschung fremdelt ein wenig und als ob das nicht genug sei, werden in diesem Jahr in der Nacht auch noch die Uhren zurück gedreht. Das kann eine Stunde mehr Schlaf bedeuten, aber stellt auch in Aussicht noch eine weitere Stunde auf karnevalsähnlichen Veranstaltungen seine dunkle Seite zum Besten zu geben. Am nächsten Morgen bricht dann ein sehr heiliger Tag auf dem christlichen Kalender an: Allerheiligen. Kann das alles zusammen passen?
Ja, kann es! Aber wenn Ihnen beim Stichwort Halloween ein Fragezeichen über dem Kopf schwebt, hoffen wir Sie hiermit ein und für alle Mal aufklären zu können.
Zum Wortlaut: Halloween bestand zumindest auf dem Papier ursprünglich aus zwei Teilen, nämlich Hallows‘ Even (Allerheiligen Abend). Halloween ist also als Vorabendveranstaltung zum christlichen Allerheiligen Feiertag zu verstehen. Andere Historien gehen auf einen keltischen Brauch zurück. An der Wende von Sommer und Winter datierte man eine Öffnung des Totenreichs. Die Ankömmlinge wurden traditionell mit Speisen und Gaben von der letzen Ernte beschwichtigt.
Zum Brauchtum: Halloween ist als ein Mix aus Herbst-, Löse-, Heische- und Verkleidungsbräuchen zu verstehen. Seit den 90er Jahren ist das verkleiden besonders auch bei uns in Mode gekommen.
Immer dabei: Feen, Fledermäuse, Geister, Hexen, Kürbisse, Skelette, Zombies, Tote, Vampire und Ähnliche.
Zum Kürbis: Einer irischen Legende nach ist der Kult um den ausgehöhlten Kürbis auf einen armen Tropf namens Jack Oldfield zurück zu führen, der – man höre und staune – den Teufel mit einer List eingefangen hatte. Nachdem sich sein Leben dem Ende zuneigte, bot ihm weder Himmel noch Hölle eine Zuflucht. Der Leibhaftige, so die Legende, „erbarmte“ sich Jack und stattete ihn mit einer Rübe und glühenden Kohle aus. So konnte Jack durchs Dunkel irren… . In den USA, wo die Legende regen Anklang fand, wurden einem Rohstoffmangel zufolge die Requisiten der Legende leicht abgewandelt. Aus der Rübe wurde ein Kürbis!
Zum Grund: Warum tun wir das? Einmal im Jahr über wohl abgesteckte Grenzen hinwegzugehen, seine dunklen Seiten zum Vorschein bringen und zusammen mit Anderen in morbider Partylaune Streiche spielen. Die Antwort ist leicht: Weil es einfach Spaß macht! Es ist O. K. erschreckt zu werden und das Ganze hat einen psychologischen Nebeneffekt: Wir konfrontieren uns symbolisch mit unseren Ängsten und setzen uns mit dunklen Persönlichkeitsaspekten in ironischer und humorvoller Weise auseinander.





























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Die Einschulung gehört wohl zu den wichtigsten Momenten im Leben eines Kindes. Ein ganz neuer Lebensabschnitt beginnt und endlich gehört man zu den „Großen“. Und was ist das Wichtigste für die angehenden Schulkinder? Ganz klar – die Zuckertüte! Wenn es nach dem Willen der Kleinen geht, sollte die Schultüte mindestens so groß sein wie sie selbst und so schwer, dass man die Tüte eigentlich ankarren müsste. Sie möchten Ihrem Kind diesen Wunsch erfüllen? Dann basteln Sie am besten selbst eine Zuckertüte, denn wer weiß, ob es diese überdimensionierten Größen überhaupt zu kaufen gibt. Eine selbst gebastelte Schultüte hat aber noch einen anderen Vorteil – Sie können sie mit den Lieblingsfarben und Motiven Ihres Schulanfängers versehen. 




